Alle Räder stehen still

Dies ist ein alter Spruch der Linken:

Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!

Das sagte aus, dass eine Fabrik nichts produziert, wenn die Arbeiter dies nicht wollen, also streiken.

Dies setzt allerdings voraus, dass sich die Arbeiter in der Mehrzahl einig sind.

Die Waffen in diesem Kampf waren immer ungleich verteilt: Auf der einen Seite der Unternehmer, der ganz allein die Macht hat, den Betrieb abzusperren und so seine Arbeiter um Lohn und Brot zu bringen, auf der anderen Seite die Arbeiter, die Vielen, die erst zu Hunderten, ja zu Tausenden eine Gegenmacht darstellten.

Die Stärke der jeweiligen Seite unterliegt gewissen Schwankungen.

Wenn der Unternehmer händeringend nach Arbeitskräften sucht, auf dem Markt jedoch keine zu haben sind, ist er in einer schlechten Position. Das war in den Wirtschaftswunderjahren für praktisch alle Arbeiter so gewesen, und in den späten Achtzigern bzw. frühen Neunzigern für Computer-Spezialisten. Meistens ist es jedoch umgekehrt, es herrscht ein Überangebot an Arbeitnehmern und die Chefs können auswählen.

Das Wirtschaftswunder brachte die „Gastarbeiter“ hervor, Ausländer, die nach Deutschland geholt wurden, um die hier fehlenden Arbeitskräfte zu ersetzen. Die Gastarbeiter waren ein Mittel der Lohndrückung, die dafür sorgten, dass die Erwartungen der Deutschen nicht in den Himmel stiegen. Mit der Anwerbung der türkischen Gastarbeiter endete das Wirtschaftswunder. Mit den Türken im Land gab es genug Arbeiter, die Unternehmer konnten sich zurück lehnen. Es war nicht mehr nötig, die Produktivität zu steigern, um trotz fehlender Arbeiter mehr Güter zu erzeugen. Es gab ja genug Türken. Es war auch nicht mehr nötig, Schüler gut auszubilden, denn dann hätten die womöglich mehr Geld verlangt. Bei den Nachkommen der Türken war es völlig egal, ob die Schule oder Berufsausbildung abschlossen, es reichte ja, dass diese bei Bedarf als Hilfsarbeiter zur Verfügung standen.

Wenn wir heute Probleme mit Türken der zweiten und dritten Generation haben, dann deswegen, weil die Unternehmer mit dem Überangebot der Arbeitskräfte keinen Grund mehr hatten, aktiv zu werden. Als die Türken Anfang der Siebziger ihre Familien nach Deutschland holen durften, hatten die Bildungs-Idiotologen gerade damit begonnen, das deutsche Schulsystem gegen die Wand zu fahren. Gute Arbeit haben nur noch Leute bekommen, die sich selbst zur Leistung motiviert haben, die ehrgeizig waren und nach oben wollten. Türken waren Problemschüler, um angehende Hilfs- und Sklavenarbeiter hat sich niemand bemüht. Hätte man damals „den Rechten“ erlaubt, die Türken außer Landes zu prügeln, wäre das für die Türken besser gewesen als das, was die Gleichgültigkeit der Linken mit ihrer „Toleranz“ angestellt hat.

Das Gutmenschentum hat schon einmal versagt, hat den zugewanderten Türken ein Ghetto-Dasein jenseits unserer Gesellschaft beschert. Das Gleiche passiert heute mit dem „Refugees welcome!“ Wir laden uns Probleme ins Land, die wir weder bewältigen wollen noch bewältigen können. In einem der einsichtigeren Kommentare aus den Siebzigern wurde gesagt:

„Wir wollten Arbeitskräfte, doch es kamen Menschen!“

Derzeit wird dieselbe Falle erneut aufgestellt.

Die Leute mit dem Helfer-Syndrom sind jedoch nicht diejenigen, die das Geld erarbeiten, das da verschenkt wird. Die Arbeiter haben gar nicht die Zeit, sich an Bahnhöfen aufzustellen und dort zu klatschen, wenn Zügeweise Illegale einfahren. Linke und Grüninnen, die haben Zeit, weil sie mittels Staatsgeldern alimentiert werden. Studenten und Kirchenleute haben Zeit, und jene Organisationen, die deutschen Obdachlosen nur widerstrebend geholfen haben, verfügen plötzlich über enorm viel Geld, um den „Flüchtlingen“ Willkommensgeschenke zu überreichen.

Die Steuerzahler in diesem Land werden nicht gefragt.

  • Sie wurden nicht gefragt, als die ersten Gastarbeiter hereingeholt wurden, um ihre Löhne zu drücken.
  • Sie wurden nicht gefragt, als diese Gastarbeiter Familien nach Deutschland geholt haben, um das Niveau in Schule und Ausbildung zu drücken.
  • Sie wurden nicht gefragt, als das Tafelsilber der DDR an „internationale Investoren“ verschleudert wurde.
  • Sie wurden nicht gefragt, als man ihnen die vertraute Mark abgenommen hatte, um mit dem Euro halb Europa in Armut und an den Rand des Bürgerkrieges zu bringen.
  • Sie wurden nicht gefragt, als eine europäische Verfassung ihre Rechte beschnitten hatte, die als „Vertrag von Lissabon“ über die Hintertür trotzdem eingeführt wurde.
  • Und sie werden heute nicht gefragt, wo angebliche Flüchtlinge das Land in absehbarer Zeit ins Chaos stürzen werden.

Die Menschen, die den Reichtum und den Wohlstand im Land erarbeiten, werden von Politikern als „Pack“ beschimpft, als „Neonazis“ verunglimpft und als „Rassisten“ abgestempelt, wenn sie sich erdreisten, eine abweichende Meinung zu äußern.

Lohnschreiberlinge in den Wahrheitsmedien versuchen ihnen einzureden, daß wir zur Aufnahme dieser Invasoren verpflichtet seien, aus Gründen der Menschlichkeit, auf Grund internationaler Konventionen und natürlich wegen der Dinge, die 1933 bis 45 passiert sind.

Nun, 33 bis 45 ist immer gut, denn es darf nicht hinterfragt werden.

Elie Wiesel, einer der obersten Holocaust-Juden, hat das so ausgedrückt: Es gibt Dinge, die sind wahr, auch wenn sie nie passiert sind. Deutschland zahlt also für „Wahrheiten“, die sich jemand eingebildet hat. Dafür gibt es Dinge, die sich tatsächlich ereignet haben, aber nicht wahr sind. Die 650.000 Opfer beim tatsächlichen Holocaust, bei der tatsächlichen Totalverbrennung, sind tatsächlich passiert, wurden tatsächlich ermordet, aber sie sind eben nicht „wahr“, das heißt, sie werden verdrängt, da deutsche Opfer alliierter Grausamkeit unerwünscht sind.

Die Kaufmann-, Morgenthau- und Hooton-Pläne wurden tatsächlich formuliert, die Juden haben Deutschland am 24. März 1933 als Allererste den Krieg erklärt – aber das ist alles nicht „wahr“, nach den Wahnvorstellungen eines Elie Wiesel.

Die Arbeiter – das Wort wurde politisch vereinnahmt, ausgerechnet von jenen Parteien, die in der Folgezeit immer die Arbeiter verraten haben – halten dieses Land am Laufen. Im Englischen gibt es die Unterscheidung der „blue collar“ (blaue Kragen) und „white collar“ (weiße Kragen), was an den „Blaumann“ der hiesigen Arbeiter und die Hemden der Angestellten angelehnt ist. In Deutschland hat man versucht, da einen Klassenunterschied zu konstruieren, obwohl beides letztendlich Arbeiter sind. Der Mann am Fließband, die Buchhalterin im Büro, der Ingenieur in der Entwicklungsabteilung, die Ärztin im Krankenhaus – sie alle sind Arbeiter, sie alle erfüllen ihre Funktionen im großen Kreislauf unseres Volkes.

Viele überflüssige Beamte und vor allem die Politiker sind die Schädlinge in diesem Kreislauf.

Sie richten Schaden an, sie verschleudern das, was hart erarbeitet wurde. Sie entscheiden über die Köpfe der Arbeiter hinweg, maßen sich an, allein zu bestimmen, was gut und böse ist.

Ihre Aufgabe wäre es, für das Wohl der Arbeiter zu sorgen, denn wenn es den Arbeitern gut geht, geht es dem ganzen Volk und dem Staat gut. Die Politiker stecken ihre Diäten, ihre Gehälter, ihre offiziellen und ihre inoffiziellen Nebeneinnahmen ein. Den meisten fehlt jegliche Qualifikation siehe Claudia Roth), die ein solches Einkommen rechtfertigen würde. Und nach ihrem Ausscheiden aus der Politik erwarten sie unverschämt hohe Pensionen und oft genug auch noch Auftragspöstchen, die ihnen diese Lebensphase vergolden.

Sie sind die Herrscher, aber sie herrschen nur deshalb, weil die Arbeiter bereit sind, sich unterzuordnen und zu dienen.

Nur wo der Eine sich beugt, kann der Andere herrschen.

Die Deutschen sind jedoch ein vertrauensvolles Volk, das nur schwer begreift, dass es von der eigenen Führung betrogen wird. Und noch eine Eigenschaft zeichnet die Deutschen aus: sie sind TEAM-Player. TEAM steht für: Toll, Ein Anderer Macht’s! Die Deutschen warten auf Befehle, sie sind bereit zu gehorchen, wenn es sein muss, bis in letzter Konsequenz. Deshalb haben die Deutschen es sich selbst zuzuschreiben, wenn sie derart miserabel re-giert werden.

Deutsche sind sehr gut im Improvisieren, im Ausharren auf verlorenem Posten.

Wenn dem Deutschen ein „Job“ nicht reicht, sucht er sich einen zweiten, und notfalls auch einen dritten. Unsere ausländischen Mitbürger denken da ganz anders. Sie lehnen sich zurück und halten die Hand auf, denn die Deutschen sind ja großzügig, vor allem die Politiker. Für die Ausländer haben die immer Geld, für die Deutschen weniger. Deutsches Geld hat die Infrastruktur in Israel, in Griechenland, in Polen, in Frankreich, fast überall auf der Welt aufgebaut, doch im eigenen Land verfällt die Infrastruktur. Deutsche Krankenkassen zahlen die Behandlung anatolischer Großfamilien in der Türkei, doch an den deutschen Patienten wird gespart.

Die Volldemokraten dürfen sich seit 70 Jahren austoben, haben niemals eine Opposition des Volkes erfahren. Der Zusammenbruch der DDR gilt als Ausrutscher, das hat ein anderes Regime getroffen, das war letztlich eine Sympathiekundgebung für die westdeutschen Volldemokraten. Dabei waren es nicht die Bonner Politiker, nach denen sich die DDR-Bürger gesehnt haben, sondern die D-Mark, die Teilhabe an der Wirtschaft, das Versprechen, die Früchte der eigenen Arbeitskraft zu genießen.

Deutsche halte durch. Sie sagen „Wieso denn bloß?“, tun aber, was von ihnen verlangt wird.

Die Deutschen halten still, wenn ihnen die Politik die Ersparnisse abnehmen. Das ist keine Vermutung, das ist eine Tatsache, die gerade stattfindet. Wer heute spart, verliert Geld, da die Zinsen weitaus niedriger sind als die tatsächliche Inflation. Die Zinsen sind deshalb so niedrig, weil die Politiker über die Jahrzehnte mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben, trotz der höchsten Steuern aller Zeiten. Politiker haben die Banken mit dem Geld der Steuerzahler gerettet, jene Banken, die ihrerseits die Steuerzahler mit windigen Geldanlagen und horrenden Dispo-Zinsen ausgenommen haben.

Keine Regierung hat sich jedoch jemals gegen den Willen des Volkes halten können.

Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!

Außer Betrieb muss es in ganz Deutschland heißen!

Außer Betrieb muss es in ganz Deutschland heißen!

Der Generalstreik in Deutschland ist verboten, doch den müssten die Gewerkschaften ausrufen. Jene Gewerkschaften, die mit der SPD eines Sigmar „das Pack“ Gabriel seit ewigen Zeiten zusammenarbeiten. Seit jenen ewigen Zeiten, in denen es heißt: „Wer hat Euch verraten? Sozialdemokraten!“

Die Politiker sind unablässig dabei, einen anderen Staat aufzubauen, der gerade diejenigen, die diesen Staat funktionieren lassen, mehr und mehr entrechtet werden.

Gegen jeden, der dies unternimmt, haben die Deutschen nach dem Grundgesetz, Artikel 20 Absatz 4 ein Recht auf Widerstand.

Die Einschränkung „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“, können wir getrost vergessen. Wir warten seit Jahrzehnten darauf, dass eine andere Abhilfe eintritt, dass die Politiker Vernunft annehmen. In dieser Beziehung sind sie jedoch äußerst resistent, Vernunft nehmen sie absolut nicht an.

Die Deutschen ziehen sich längst zurück, sie haben dem Staat innerlich gekündigt.

Die Beteiligung an Wahlen wird immer geringer, Politiker genießen keinerlei Ansehen mehr. Die Deutschen harren aus, ertragen geduldig die „Wahrheitsmedien“, die in ihren Augen längst zur „Lügenpresse“ verkommen sind.

Früher hätten sie gebetet, doch die Kirchen haben sie im Stich gelassen, so wie die Kirchen ihren eigenen Glauben im Stich gelassen haben. Hier wächst das Potential für eine Revolution heran, Millionen, die jederzeit mitmachten, so es doch endlich los ginge.

Der friedliche Widerstand ist ganz einfach, er erfordert jedoch ein hohes Maß an Solidarität.

Wenn die ganze Belegschaft eines Betriebs zum Arzt geht, steht der Betrieb still. Aber woher soll diese Solidarität kommen? Eine „Volksgemeinschaft“ gibt es längst nicht mehr! Jeder möchte selbst gut dastehen, möchte sich einschmeicheln, auf Kosten der Anderen vorankommen. Diese eigen süchtige Egoisten-Mentalität schadet allen, und sie schadet sogar den Egoisten. Wer seine Kameraden verrät, mag einen zeitweisen Vorteil haben, doch die Gefahr ist groß, dass irgendwann eine Kugel von hinten kommt, der Dank der Kameraden, der Dank des deutschen Volkes.

Die Deutschen sind loyal, sie harren auf verlorenem Posten aus.

Sie lösen brav ihre Bahnsteigkarten, wenn sie als Revolutionäre einen Bahnhof besetzen. Das alles ist richtig, und es trifft noch zu. In die Enge getrieben, wird sogar eine Ratte zur todesmutigen Kämpferin. Wenn man die Deutschen zu lange reizt, werden sie schließlich losschlagen. Sie werden es als Letzte tun, aber sie werden es gründlich, effizient und schnell tun.

Deshalb, liebe Linken, liebe Grüninnen, liebe Gutmenschen und liebe Politiker – es ist nicht EUER starker Arm, der alle Räder stillstehen lassen kann.

Die Arbeiter brauchen Euch nicht, keinen Einzigen von Euch.

Ihr hingegen braucht die Arbeiter.

Allein seid ihr verloren. Also, hört auf, nehmt Vernunft an. Eure Zeit läuft unerbittlich ab, wenn Ihr es nicht tut. Stehen die Räder erst einmal still, werdet Ihr sehr schnell unter selbige geraten.
Ich versichere Euch: Das Ergebnis wird nicht wie 1918/19 eine Verräterrepublik sein. Die haben wir lange genug ertragen!
© Michael Winkler


Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen!

Liebe grüße aus Uruguay

Peter

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About Peter

Weit gereister, 60 Jahre junger Mann, der seine gesammelten Erfahrungen nicht für sich behalten möchte und diese auf diesem Weg an Interessierte weiter gibt. Nach seinem Auswandern von Deutschland nach Uruguay hat er endlich die Zeit und Muße sich seinem Hobby Internet zu widmen, wie man unschwer an den vielen Projekten bei denen er beteiligt ist erkennen kann.