Globalistisches Establishment will Merkel als Verteidigerin der Neuen Weltordnung

Nach Brexit und Trump-Wahl läuten beim Globalisten-Establishment die Alarmglocken. Angela Merkel soll es nun richten. Sie soll Trump und Putin in Schach halten. Deutschland fällt eine schwere Aufgabe zu.

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Dieser chauvinistische Satz hat in der Geschichte viel Unheil über die Welt gebracht. Aus gutem Grunde hatte die Bonner Republik von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl gelernt, von solchen Überheblichkeiten Abstand zu halten. Doch unter Angela Merkel wird eine schrille Renaissance deutscher Überheblichkeit eingeläutet, jauchzend gefeiert von den linksliberalen Mainstream-Medien und dem transatlantischen Gobalisten-Establishment.

Es ist unüberhörbar: Sowohl in Amerika als auch in Deutschland rufen die Mainstream-Medien laut und deutlich nach Merkel: „Angela Merkel: Die Anführerin der freien Welt“, hieß es in der Süddeutschen, „Internationale Politiker und Medien rühmen Kanzlerin Merkel als Verteidigerin westlicher Werte.“ Die New York Times schrieb, „Angela Merkel May Be the Liberal West’s Last Defender“. Und auf Zeit-Online hieß es: „Jetzt sind sie dran, Frau Merkel“, und: „Die westliche Welt wird jetzt von Berlin aus geführt“. Auch die Washington Post titelte: „Trump election puts pressure on Merkel to take liberal lead“. Die Journalisten der Washington Post fragen sich ernsthaft, ob Deutschland gar in der Lage sei, die freie Welt zu führen. Das hat auch Welt-Online/N24 aufgegriffen: Merkel gehe es um die „Bewahrung der Weltordnung“, heißt es dort. Weil Trump die Wahl in den USA gewann, müsse sie die „Werte des Westens verteidigen“.

Auf die Spitze trieb es Angela Merkel selbst, die frei und offen behauptete, dass Deutschland in der Lage sei, die Ordnung der Welt aufrecht zu erhalten. Denkt sie wirklich, der Staffelstab sei von Washington an Berlin übergeben worden?

Angela Merkel wird als Druckmittel gegen Trump und Putin eingeschworen

Auf Donald Trump will sich das Establishment nicht verlassen. Barack Obama hat bei seinem Besuch in Berlin Angela Merkel nochmals in aller Öffentlichkeit auf ihre Rolle eingeschworen. Beide waren sich in der Pressekonferenz im Kanzleramt zudem einig, dass man weiterhin mit harter Hand und Sanktionen gegen Russland vorgehen müsse.

Trumps Annäherungsversuche an Russland betrachten Obama und Merkel mit Skepsis. Dabei ist gerade das undogmatische Vorgehen von Donald Trump eine echte Chance für Erhalt des Friedens in Europa, für eine Entspannung in der Ukraine und vielleicht sogar ein Hoffnungsschimmer auf Frieden in Syrien. Was wäre dringender, als gerade in diesen drei Bereichen schnelle Fortschritte zu erzielen? Auch Beatrix von Storch sieht die unkonventionelle Art von Donald Trump, auf Russland zuzugehen, als historische Wende und Chance.

Eine echte Zusammenarbeit zwischen Washington und Moskau könnte viele Probleme in dieser Welt leichter lösen helfen. Doch offensichtlich will das Establishment dies nicht. Man will, dass Merkel-Deutschland künftig Washington und Moskau mit dem moralischen Zeigefinger in Schach hält: Merkel als Frontfigur gegen Trump und Putin? Was für eine kuriose und bizarre Vorstellung.

Die neue Überheblichkeit der Berliner Republik: Merkel und von der Leyen belehren künftigen US-Präsidenten über westliche Werte und NATO

Wie sehr die Berliner Regierung Rückendeckung von den Mainstream-Medien und dem Globalisten-Establishment hat, bewiesen die ersten Reaktionen der Berliner Politiker auf die Wahl von Donald Trump.

Man muss sich die Augen reiben und dreimal hinhören, um es zu glauben. Angela Merkel hatte die Zusammenarbeit mit dem künftigen US-Präsidenten doch tatsächlich mit Bedingungen verknüpft, er möge die westlichen Werte einhalten. Und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte Trump auf die Bedeutung der NATO hingewiesen. Was maßen sich die beiden Damen eigentlich an?

Trump wird sich nicht von Merkels moralischen Zeigefinger aufhalten lassen

Angela Merkel und die Bundesregierung werden sich umschauen. Auch wenn die internationalen Organisationen und Stiftungen, Regierungsberater und Finanzlobbyisten im Kanzleramt ein- und ausgehen, so wird man nicht einfach so als Bollwerk gegen das Weiße Haus und den Kreml agieren können.

Donald Trump ist nicht nur künftiger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist auch Frontmann der Republikaner. Sowohl im Senat als auch im Kongress haben die Republikaner die Mehrheit. Damit wird das Regieren für Donald Trump leichter werden als es für Barack Obama war.

Wenn Donald Trump nach Berlin kommt, wird es für Angela Merkel schwer werden, die überlegene Verteidigerin der westlichen Werte zu spielen. Auch die deutschen Mainstream-Medien werden nicht im stumpfen Anti-Amerikanismus aufgehen, nur, weil Donald Trump Präsident geworden ist.

Vergessen wir nicht: Anfangs war Angela Merkel auch gegenüber Barack Obama skeptisch eingestellt. Sie war auf die Politik von George W. Bush getrimmt, hatte sogar dessen Nahostpolitik unterstützt, die viel zum jetzigen Unglück in Syrien und im Irak beigetragen hat. Doch kaum hatte sich der Wind in Washington gedreht, hatte sich Merkel mit dem neuen Präsidenten aus Washington und dessen Politikstil anfreunden müssen. Dies wird sie auch dann tun müssen, wenn Trump das Ruder übernimmt.

Wer mit Recep Tayyib Erdogan über einen EU-Beitritt verhandelt, kann nicht gegen Trump anreden

 „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“ Das sagte Egon Bahr, der einstige Architekt der Ost-Politik von Willy Brandt.

Die Vereinigten Staaten von Amerika, die Russische Föderation und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland werden auch in Zukunft klare Positionen beziehen und ihre Interessen offen vertreten. Berlin und Brüssel werden dagegen sich hinter EU-Vorgaben und Medien-Floskeln über westliche Werte verstecken.

Viele osteuropäische Staaten wie Polen oder Ungarn werden nach dem Wahlsieg von Donald Trump ermuntert sein, ebenfalls ihre eigenen Interessen klarer und deutlicher zu formulieren. Da hilft auch kein Aufstampfen und Säbelrasseln von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker.

Angela Merkel kann sich nicht einerseits auf das Argument westlicher Wertegemeinschaft berufen, wenn sie andererseits mit Recep Tayyib Erdogan verhandelt und sich nach wie vor eine EU-Mitgliedschaft der Türkei vorstellen kann. Erdogan ist dabei, eine islamistische Präsidialdiktatur aufzubauen, die allen westlichen Werten widerspricht.

Deutschland darf sich nicht für eine globalistische Agenda elitärer Cliquen missbrauchen lassen

Regierungen haben die Interessen ihrer jeweiligen Bevölkerungen zu vertreten. Dafür wurden die Politiker gewählt. Sie sind vereidigte Volksvertreter. Wenn eine Regierung die Interessen elitärer Cliquen und ihrer Allmachtsphantasien über die Interessen des Volkes stellt, dann hat sie ihre Aufgabe verraten.

Politiker wie Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Joachim Gauck haben sich stets mehr auf die Zustimmung internationaler Organisationen, elitärer Gesellschaften und Politiker anderer Staaten verlassen als auf die Zustimmung des eigenen Volkes. Wenn es nun soweit kommen sollte, dass Berlin gegen Washington und Moskau in Stellung gebracht wird, um Wladimir Putin und Donald Trump in ihre Grenzen zu weisen, dann ist eine rote Linie deutlich überschritten.

Die Bürger haben mit ihren Wahlentscheidungen in vielen westlichen Staaten gezeigt, dass sie nicht mehr als Schachfiguren des Establishments auf einem globalen Spielfeld hin und her versetzt werden wollen. Die Bürger in Europa und Amerika wollen auch keine Werte mehr vorgeschrieben bekommen. Die Bürger wollen, dass sich die Politiker endlich um die Sorgen der Menschen im eigenen Lande kümmern.

Quelle:[FreieWelt.net)]

Anmerkung:

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Jemand, der sein eigenes Land destabilisiert und in den Ruin treibt, jemand, der einen leistungsstarken Motor (Europas homogene Bevölkerung) mit voller Absicht absaufen lässt („Umvolkung“ und Islamisierung), soll bitte welche Weltordnung aufrechterhalten? Diese Weltordnung nimmt gerade das Schicksal der Titanic, ist mit dem Eisberg (= weltweite Überpopulation) kollidiert und Käpt’n Obama verlässt mit freundlichem Winken das sinkende Schiff. Unsere Frau Merkel freut sich auch noch, dass man ihr das Ruder und die Verantwortung überlassen hat: soviel Ehre für jemanden, der bald an den Folgen seiner eigenen Politik scheitern wird.

Vor kurzem las ich mehrfach falsche Analysen, in denen von einer erneuten deutschen Vormacht gewarnt wurde – unter Bezug zur Kritik an Trump aus den Stuben deutscher Politeliten. Das entsprach ganz den Annahmen aus früheren Jahrzehnten, als Eliten und dass Kapital eine feste Heimat hatten.

Es geht aber nicht um deutsche Vormacht, sondern allein um die Vormacht der globalen Elite, die politisch so heimatlos sind wie ihr Kapital.

Mit Merkel haben sie eine Vasallin an ihrer Seite, die keine deutschen oder europäischen Interessen vertritt, sondern nur die des beweglichen globalen Kapitals.

Und das heißt, die Völker und die Demokratien haben sich den Interessen dieser Eliten zu beugen.

Merkel als letzte Hoffnung des Establishments, als letzte gnadenlose Waffe gegen eine Welt, die dabei ist, ihre Fesseln abzuschütteln! Ich hoffe, der deutsche Wähler ist sich dessen bewusst, wie viel Macht er mit seiner Stimme bei der nächsten Bundestagswahl in Händen hat.  Wer dann die CDU und die ebenso verblendeten Altparteien nicht abstraft, macht sich mitschuldig an der Katastrophe, die sich zu unserem eigenen Schaden, anbahnt.
Parole: Merkel muss weg!

Wie oft muss man eigentlich noch darauf hinweisen, bis der letzte begriffen hat, dass dieser „chauvinistische Satz“ ein böswilliges, verleumderisches Konstrukt, bar jeglichen Wahrheitsgehaltes, ist – und nichts anderes.

Aber immer wieder wird dieser Satz, wenn auch falsch, so doch gebetsmühlenhaft heruntergeleiert, wenn es gerade mal wieder opportun erscheint, irgendwelche Missstände dahingehend begründen zu müssen, dass Deutschland ja in seiner Geschichte eh schon viel Unheil über die Welt gebracht hat. Das Gegenteil ist der Fall. Die Menschheit hat Deutschland mit seiner mehr als tausendjährigen Kultur in der Geschichte so viel zu verdanken wie keinem anderen Volk seit Beginn der christianischen Zeitrechnung. Man muss jetzt hier nicht weiter auf die Fakten des letzten Jahrhunderts eingehen, die ganz andere als die Drahtzieher zur größten europäischen Katastrophe ausmachen. Der Literatur ist viel zu diesem Thema, sogar oder gerade von britischen Historikern.

Für alle Faktenresistenten hier Ursprung und Bedeutung dieses „chauvinistischen Satzes“:

Gedicht von Emanuel Geibel (1861)

Deutschlands Beruf

Soll’s denn ewig von Gewittern
Am umwölkten Himmel braun?
Soll denn stets der Boden zittern,
Drauf wir unsre Hütten baun?
Oder wollt ihr mit den Waffen
Endlich Rast und Frieden schaffen?

Dass die Welt nicht mehr, in Sorgen
Um ihr leicht erschüttert Glück,
Täglich bebe vor dem Morgen,
Gebt ihr ihren Kern zurück!
Macht Europas Herz gesunden,
Und das Heil ist euch gefunden.

Einen Hort geht aufzurichten,
Einen Hort im deutschen Land!
Sucht zum Lenken und zum Schlichten
Eine schwerterprobte Hand,
Die den güldnen Apfel halte
Und des Reichs in Treuen walte.

Sein gefürstet Banner trage
Jeder Stamm, wie er’s erkor,
Aber über alles rage
Stolz entfaltet eins empor;
Hoch, im Schmuck der Eichenreiser,
Wall‘ es vor dem deutschen Kaiser!

Wenn die heil’ge Krone wieder
einen hohen Scheitel schmückt,
Aus dem Haupt durch alle Glieder
Stark ein ein’ger Wille zückt:
Wird im Völkerrat vor allen
Deutscher Spruch aufs neu erschallen.

Dann nicht mehr zum Weltgesetze
Wird die Laun’ am Seinestrom,
Dann vergeblich seine Netze
Wirft der Fischer aus in Rom,
Länger nicht mit seinen Horden
Schreckt uns der Koloss im Norden.

Macht und Freiheit, Recht und Sitte,
Klarer Geist und scharfer Hieb
Zügeln dann aus starker Mitte
Jeder Selbstsucht wilden Trieb,
Und es mag am deutschen Wesen
Einmal noch die Welt genesen.

Und nun lese man, was Wikipedia (bestimmt nicht in der sogenannten „rechten Ecke“ zu verorten) u. a. dazu schreibt:

Geibel setzt sich darin für die Einheit Deutschlands ein und ruft die Einzelstaaten zur Einigung unter einem deutschen Kaiser, dem seit 1861 als König von Preußen regierenden Wilhelm I., auf, wie es nach den „Einigungskriegen“ schließlich 1871 auch geschah. Das deutsche Wesen, an dem die Welt genesen mag, ist als das geeinte deutsche Staatswesen zu verstehen, von dem eine Friedenswirkung auf das europäische Staatengefüge ausgehen werde.

Die dümmliche Überheblichkeit und Selbstüberschätzung der MäFraZ mag der letzten Fehlbesetzung der Herrschaft im deutschen Kaiserreich gleichen; mit deutschem Wesen im Sinne von Geschichts-und Traditionsbewußtsein und Wahrung des positiven nationalen Kolorits hat sie aber rein gar nichts zu tun. Hoffen wir, dass Merkels Cäsarenwahn nicht in der vom “ Herrgott “ übertragenen Aufgabe mündet, nunmehr die USA von Trump und Russland von Putin befreien zu müssen; von Provinzialaufmüpfigen wie Orban und anderen ganz zu schweigen. Die nach Freiheit lechzenden und unterdrückten Merkel-Verehrer in den genannten Ländern würden die auch für Schwangere tauglich gemachten Kampfpanzer der Wehrexpertin von der Leyen sicher mit Blumen überhäufen!

Viele kennen das aus einem Heine-Gedicht stammende
„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
dann bin ich um den Schlaf gebracht.“
Heine meinte allerdings ein Mädchen.

Trotzdem:
Denk ich an Deutschland in der Früh‘,
vergeblich ist die Liebesmüh‘!
Denk ich an Deutschland kurz vor Elf,
ist es in Wahrheit kurz nach Zwölf!

Quo Vadis-Deutschland. Eigentlich sollten wir uns alle diese Frage stellen. Aber es scheint so, wie es immer war.

Die Deutschen rennen wie die Lemminge auf den Abgrund zu und niemand kann sie aufhalten. Wie oft hat dieses Land das schon erlebt.
Die Hoffnung, das sich etwas zum positiven wendet, habe ich aufgegeben. Nein, bis jetzt hat Frau Merkel noch nicht den neuen Freifahrtsschein von uns erhalten. Aber wer zweifelt ernsthaft daran, dass sie ihn bekommen wird.

Vielleicht sollte man einen Schlussstrich unter dem Thema Deutschland machen. Man sollte sich eher Gedanken um sein kleines Leben machen. Wer noch kleine Kinder hat, sollte sie besser auf dieses neue Deutschland vorbereiten. Auch in Zukunft wird man in diesem Land noch leben können, wem man zu den Gewinnern gehört. Man sollte also lieber im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür sorgen, dass die Kinder möglichst zu Gewinnern werden. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die nicht jeder erfüllen kann.

Aber es ist der einzige Weg.

 

 

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