MENSCHENRECHTSVELETZUNGEN IN EUROPA

Von Robin Fermann, 30.12.2015

Andreas Monte Christo, bekannt als Philosoph und Schriftsteller Harvey Friedman, sitzt seit dem 23. Juni 2014 in Österreich, in der Stadt Graz, im Kerker. Und das, meines Wissens nach, zu hundert Prozent zu unrecht. Dieses Unrecht hätte in Europa normalerweise längst Wellen schlagen müssen. Zum Glück gibt zwei sehr engagierte Gruppen in Österreich und Deutschland, die sich unermüdlich für die Freilassung von Harvey Friedman einsetzen. Dennoch reicht das nicht, wir brauchen mehr mutige, tatkräftige Leute, die endlich die Fesseln des Unrechtssystems lösen wollen.

Ich kenne in Deutschland viele Menschen, die sich freiwillig und ehrenamtlich für die Menschenrechte weltweit einsetzen. Empathie zu empfinden, für die Rechte der anderen in Aktion zu treten, ist eine ehrenvolle Aufgabe. Dennoch kann ein Einsatz für die Menschenrechte nur glaubwürdig sein, wenn man keinen Unterschied zwischen den Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land zu denen im Ausland macht. Und wenn man dies tatsächlich aus innerer Überzeugung macht, darf man nicht abgrenzen und differenzieren. Denn sich als Mutter Teresa für ausländische Menschenrechtsverletzungen, gegen Armut und Elend in anderen Ländern einzusetzen, dabei aber das eigene Land bzw. die eigenen Landsleute zu vernachlässigen, ja sogar zu ignorieren, ist nichts anders als heuchlerisch.

Es kommt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und allen anderen europäischen Länder sehr gut an, wenn man sich für ausländische Menschenrechte einsetzt. Aber es mangelt leider oft daran, sich für die eigenen Landsleute einzusetzen, deren Menschenrechte permanent mit Füßen getreten werden. Entweder glaubt man daran, dass es in Europa keine Menschenrechtsverletzungen gibt oder man hat Hemmungen das System zu kritisieren. Dabei geht es oft um Reputation und Lohnentzug. Man möchte mit dem eigenen System konform bleiben und nicht in Konflikt geraten. Diese Kritik gilt sowohl für einzelne Menschen, als auch für die Medien sowie die Regierungen und Menschenrechtsorganisationen in Europa.

Ich habe vor geraumer Zeit in einem Artikel insbesondere auf die Vertreter von Amnesty International in Deutschland aufmerksam gemacht:

„Das defekte System der Bundesrepublik hat es geschafft, einen Teil der Bevölkerung mit hohen staatlichen Begünstigungen stillzulegen, sprich Parteien, Bürokraten und was noch alles zu dem System gehört. Egal wo man hinschaut, das System hat seine Institutionen in allen Bereichen, von der Opposition bis hin zu den Menschenrechtsorganisationen, selbst geschaffen. Als ich vor kurzem das „Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und des The German Marshall Fund“ las, fand ich zum Schluss neben vielen Namen aus der Wissenschaft, der Stiftungen, der Politik und Zeitungen wie die FAZ, Die Zeit und Regierungsvertretern, auch den Namen des Vertreters von Amnesty International, Wolfgang Grenz. Es ist nicht neu, dass Universitäten, Wissenschaftler, große Unternehmer, Stiftungen, Presse und Medien für politische und militärische Interessen missbraucht werden. Man stellt berechtigterweise die Frage, was ein Vertreter des internationalen Menschenrechtsvereins bei so einem kriegstreibenden Projekt der beiden oben genannten Institutionen zu suchen hat.“

Seit Monaten wird der Fall Harvey Friedman im Mainstream totgeschwiegen. Nicht nur der Mainstream, auch ein Teil der so genannten alternativen Medien, die aber im Grunde in irgendwelche Ideologien verstrickt sind, schweigen zu diesem Fall. Das ist doch höchst merkwürdig…… Ich sage ihnen eins, wir überzeugten Aktivisten, die sich vorurteilsfrei für Menschenrechte einsetzen, werden auch diese Kette früher oder später sprengen.

Bevölkerungsmanipulation – Menschrechtsverletzungen


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About Peter

Weit gereister, 60 Jahre junger Mann, der seine gesammelten Erfahrungen nicht für sich behalten möchte und diese auf diesem Weg an Interessierte weiter gibt. Nach seinem Auswandern von Deutschland nach Uruguay hat er endlich die Zeit und Muße sich seinem Hobby Internet zu widmen, wie man unschwer an den vielen Projekten bei denen er beteiligt ist erkennen kann.

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