Systemmedien im Propagandarausch.

Die Systemmedien haben ein neues Feindbild gefunden, das heißt Ostdeutsche. Heute habe ich mir es mal angetan, was ich hätte lieber sein lassen sollen.   Ich habe mir den Presseclub auf Phoenix angeschaut.

Alles was in Ostdeutschland passiert, egal ob Flüchtlingsheime brennen, ob Flüchtlinge angegriffen werden, die Anschläge in Dresden sind Rechtsradikale Ostdeutsche gewesen. Dies war Konsens die Sendung gewesen.  Also sind wir Ostdeutsche alles Nazis und Demokratie Feinde. Wie sagte ein Anrufer aus den alten Bundesländern: Man müsse uns Ostdeutsche erstmal Demokratie erklären und anerziehen.

Kein Wort über die von Maas gestellten und bezahlten Roten SA Truppen.

Die politische und mediale Aufmerksamkeit richtet sich meist auf den rechten Extremismus, linksextreme „Aktivitäten“ rücken eher in den Hintergrund. Wenn es um politischen Extremismus geht, denken viele Menschen zunächst an Rechtsradikale, das ist aber nicht das gesamte Bild, auch das radikale linke Lager wächst immer schneller, und damit nimmt auch die Zahl der von Linksextremisten verursachten Gewalttaten zu. Aber in Deutschland wird der Linksextremismus verharmlost, ein Musterbeispiel ist der derzeitige und „einäugige“ Bundesjustizminister Heiko Maas, der gerne zum Kampf gegen rechtsextreme Gewalt aufruft und die rechte Gewalt anprangert, jedoch linksextremistische Gewalt lieber totschweigt. Die zeigte sich auch in der Sendung von Maybrit Illner am 06.10.2016.  Linke Gewalt wurde todgeschwiegen.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat der sächsischen Landesregierung Versäumnisse im Umgang mit rechtsradikalen Tendenzen im Land vorgeworfen. Die Politik habe zu lange etwa zu Vorkommnissen auf Pegida-Demonstrationen geschwiegen. „Wie lange hat es denn gedauert, bis Herr Tillich sich mal geäußert hat, dass das nicht akzeptabel ist?“, fragte Maas in der Sendung an die Adresse des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) und wieder keine Erläuterung zu seinen Roten SA Truppen (ANTIFA):

Weiter sagte der Herr Maas:

Rechtsextremisten seien in Ostdeutschland und insbesondere in Sachsen besonders gut organisiert. Politik und Behörden müssten sich klarer gegen sie positionieren. „Ein Problem, das nun einmal real ist“, dürfe nicht verdrängt werden, betonte der Minister mit Blick auf die Pöbeleien bei den Einheitsfeierlichkeiten in Dresden.

Eine objektive Betrachtung der linksextremistischen Gewalt wäre angebracht, aber dies wird in keiner Weise in Betracht gezogen. Nein, stattdessen soll ein Keil in die Gesellschaft getrieben werden. Ost gegen West, West gegen Ost. Selbst die Zerstörung innerhalb der Familien und des Freundeskreises ist gewollt und wird bewusst in Kauf genommen.

Den meisten Deutschen ist, solange sie diese nicht selber erleiden, linke Gewalt sympathischer als rechte, denn sie assoziieren mit der Linken eine Robin-Hood-Gesinnung, mit der Rechten Chauvinismus. Die Vorstellung, linke Gewalt richte sich wesentlich gegen Sachen, rechte Gewalt aber gegen Personen, darf man getrost verabschieden.

Ein fliegender Pflasterstein entwickelt enorme Wucht. Treffer können tödlich sein, und man rätselt, was sich sogenannte Linksautonome und Antifaschisten dabei denken, wenn sie an Demonstrationen oder im Kampf um besetzte Häuser solche Geschosse auf Polizisten schleudern. Dass es sich um legitime Mittel handelt, ist für sie ausgemacht, zur Begründung reicht oftmals das Bekenntnis, wütend zu sein.

Siehe Berlin, Hamburg und Leipzig. Kein Wort davon in den ach so guten Leitmedien. Egal was passiert, sobald es im Osten passiert sind es Rechtsradikale oder Nazis.

Die Systemmedien schweigen, wenn AfD-Wahlhelfer attackiert werden, Wohnhäuser von Parteimitgliedern mit Farbe beschmiert, Büros demoliert, Autos angezündet. Es gibt Morddrohungen und Schüsse auf Geschäftsstellen. Die Zahl der Übergriffe, derentwegen Strafanzeige gestellt wurde, soll in die Hunderte gehen. Davon spricht keiner. Egal wie man zur AfD steht, dies geht gar nicht. Man muss davon ausgehen bzw. sollte davon ausgehen, dass dies alles vom Regime Merkel so geplant und gewollt ist. Maas und seine Antifa arbeiten fleißig Hand in Hand um die Gesellschaft in Deutschland zu spalten. Der mediale Angriff auf die Bürger in Ostdeutschland und die Beschimpfungen durch die kriminellen Politiker wird immer mehr forciert. Kann es nicht sein Frau Merkel, dass wir die Schnauze voll haben von Ihrer kriminellen Politik?

Betrachtet man die letzten 26 Jahre in Ostdeutschland, hat sich viel Wut angestaut und dies hat nicht unbedingt etwas mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu tuen.

Dirk Borstel erklärt es folgendermaßen:

Viele derjenigen, die wirklich gegen den autoritären DDR-Staat gekämpft haben, wollten keine Wiedervereinigung, sondern eine demokratische DDR. Diese in der DDR-Oppositionsbewegung weit verbreitete Vorstellung wurde von den BRD- Institutionen nie ernst genommen.

Mit einer Bevölkerung, die sich mit Fahnen und Helmut-Helmut-Geschrei als Deutsche imaginierte, wurde das Klima für die Wiedervereinigung geschaffen. Nur dann kam eben kein Marshallplan, der im Westen den Wirtschaftsaufschwung brachte, sondern der Kapitalismus mit seinen Deregulierungen und seinen stummen Zwängen der Verwertung über die Menschen. Weil Borstel diesen Aspekt ausblendet, bleibt sein Schlussstatement doch mindestens naiv.

Hier wird ein idealistischer Demokratiebegriff eingeführt, wie er vielleicht in Universitätsseminaren gelehrt wird. Denn in den letzten 26 Jahren haben die Menschen eben nicht mit der Demokratie, sondern mit Kapitalismus und seinen stummen, gar nicht demokratischen Zwängen Bekanntschaft gemacht. Eine Analyse, die diesen Aspekt ausspart, wird immer einen blinden Fleck haben.

Heute müsste also die Frage nicht mehr lauten, welche Verantwortung hatte die Politik der DDR daran, dass die Rechte und die Linke heute in Ostdeutschland so stark ist, sondern welche Verantwortung die Politik nach der Wende als Ursache dafür hatte, dass für die meisten Menschen heute nicht die idealen Gesetze der Demokratie, sondern die Zwänge des Kapitalismus auf ihren Alltag einwirken.

Das Ungleichgewicht zwischen Ost und West ist in Vielem nach wie vor zu groß, materiell wie mental. Das ist ein Problem, dessen Lösung weder in Nonchalance noch in Pathos besteht. Die kluge Gesine Schwan hat einst gesagt, gesellschaftliche Veränderung trete ein durch den Wechsel von Generationen oder durch harte Auseinandersetzungen. Da autoritäres Gedankengut aber heute auch in vielen jungen Ostdeutschen auffindbar ist, spricht umso mehr dafür, den Weg der harten Auseinandersetzung zu wählen. Dabei gehört alles auf den Tisch. Alles. Ja, es wird Zeit, über Deutschland zu reden. Nur ob dies noch Hilft ist ein anderes Thema.

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