Wie sieht Deutschland und Europa in 20 Jahren aus?

Gibt es die klassische Familie noch? Haben wir noch eine eigene Identität?

Wenn man sich die heutige Entwicklung anschaut, hm, da bekommt man so seine Zweifel. Merkel-Regime tut alles dafür, dies alles zu ändern.

Die Politiker werben um die sogenannten Mittelschicht. (Welche Mittelschicht, gibt es Sie eigentlich noch? ) Doch gleichzeitig tun sie im Bündnis mit der globalistischen Finanzindustrie alles, um das unabhängige Bürgertum zu zersetzen. Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird es in 20 Jahren kein starkes Bürgertum mehr geben. Eine Dystopie?

In den letzten vier Jahrzehnten wurde die bürgerliche amerikanische Mittelschicht regelrecht dezimiert – zugunsten einer kleiner superreichen Minderheit und mit der Konsequenz einer massiven Verwahrlosung und Prekarisierung der Massen.

Dieses Phänomen betrifft uns auch in Deutschland und Europa.

Rückblick: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte es neben einem kleinen elitären Establishment in der deutschen Gesellschaft vor allen zwei große Gesellschaftsgruppen gegeben: das Bürgertum und die Arbeiterklasse. Das Bürgertum sah sich vor allem durch Familienstrukturen und Beziehungsnetzwerke in der Lage, auf die Politik Einfluss zu nehmen. Die Arbeiter waren vor allem durch die Gewerkschaften und linken Parteien vertreten.

In der alten Bundesrepublik haben sich durch breitere Aufstiegsmöglichkeiten in der Gesellschaft die Grenzen zwischen beiden Gruppen verwischt. Eine neue Art von Mittelschicht war entstanden. Der Wohlstand hatte die Mehrheit der Bevölkerung erreicht.

Die linken Parteien sahen nicht mehr ihren Kampf für das sogenannte klassische Proletariat im Vordergrund. Denn diese Wählerschaft war zu klein geworden. Stattdessen wandte man sich vom alten Klientel ab und neuen Themen zu: Umweltschutz, Feminismus, Kulturmarxismus, Immigration, Multikulti und Sicherung von Privilegien bestimmter Berufsgruppen.

Entstanden ist ein neues Bild der Gesellschaft: Im Zentrum steht die neue Mittelschicht, die sich nach oben vom Establishment und nach unten vom Prekariat abgrenzt. Zum Prekariat gehören heute Niedriglohn-Arbeiter, Hartz-IV-Aufstocker, Leiharbeiter, prekäre Selbständige, Alleinerziehende ohne ausreichendes Einkommen, Arbeitslose, Saisonarbeiter, Obdachlose, Senioren mit niedrigen Renten und Arbeitsunfähige. Die Menschen im Prekariat sind von der SPD und den Grünen schlicht marginalisiert worden. Die SPD hat auf der Suche nach der politischen Mitte ihre Wurzeln verloren. Das Prekariat hat keine Lobby.

Starken Einfluss auf die Politik hat noch die sogenannte Mittelschicht, das neue Bürgertum, der Kern der heutigen Zivilgesellschaft. Hierbei handelt es sich um Selbständige, Handwerker, Facharbeiter, Ingenieure und Akademiker, die netto zu den Steuereinzahlern gehören.

Auf diese Gruppe hat man es in besonderem Maße abgesehen. Denn diese Mittelschicht ist der Bereich der Gesellschaft, aus dem sich die meisten politischen Strömungen ergeben, die gobalistischen Planungen in die Quere kommen können.

Daher wird die bürgerliche Mittelschicht auf verschiedene Weise attackiert:

Erstens: Zersetzung der klassischen Familie

Die Familie ist das Rückgrat der Gesellschaft. Sie ist die beste Versicherung gegen Armut und Not. Je stabiler die Familienverhältnisse sind, desto sicherer und erfolgreicher können Kinder aufgezogen werden. Durch den Zerfall der Familienstrukturen werden die Menschen individualisiert. Als Einzelne werden sie zunehmend vom Staat und größeren Strukturen abhängig. Mit dem Rückhalt der Familie sind die Menschen stark, ohne sind sie schwach.

Zweitens: Zersetzung der bürgerlichen Werte

Familie, Religion, Traditionen, Tugenden und die lokale Gemeinde geben den Menschen Halt. Werte geben in der Not Orientierung. Tugenden helfen, sich selbst zu disziplinieren. Die Gemeinde ergänzt die Familie als gesellschaftliche Stütze des Einzelnen.

Doch diese Werte und Traditionen sind in Gefahr. Denn Werte und Tugenden werden nicht mehr durch lokale Traditionen geprägt, sondern durch globale PR-Aktionen gigantischer Wirtschaftskonglomerate und internationaler Organisationen. Unzählige Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen sorgen dafür, dass über die Medien und die Politik neue Werte in die Gehirne der Menschen gebrannt werden. Lokale, regionale oder nationale Eigenheiten stehen ihnen im Wege. Daher werden diese als konservativ oder nationalistisch etikettiert und bekämpft.

Drittens: Zersetzung lokaler, regionaler und nationaler Bindungen

Einzelne Bürger können wenig bewirken, doch in der Gemeinschaft können sie ihre Region oder ihr ganzes Land prägen. Allerdings gegen diese Bemühungen durch die Basis in den seltensten Fällen konform mit der global-transnationalen Marschrichtung, die in Brüssel, New York oder Washington vorgegeben wird. Das zeigt sich bereits bei den Gegensätzen zwischen der EU und den vielen europäischen Regionalbewegungen. Wenn in Brüssel die Entwicklung vorgegeben wird, sind lokale Sonderwünsche nur Hindernisse für die Eurokraten.

Ein anderes Beispiel zeigt sich bei internationalen Abkommen. Je mehr Regulierungen oder Vorgaben des Wirtschaftens, der Politik und der Rechtsprechung durch solche Abkommen festgeschrieben werden, desto weniger haben regionale oder nationale Bevölkerungen die Möglichkeit, durch demokratische Abstimmungen die Richtung der Gesellschaft mitzubestimmen.

Viertens: Zersetzung wirtschaftlicher Unabhängigkeit durch Verschuldung sowie durch Abschaffung des Bargeldes

Bürger, die auf Erspartes zurückgreifen können, die sich im eigenen Garten mit Lebensmitteln selbst versorgen können und einen ausreichenden Besitz an Immobilien und sonstigen materiellen Gütern haben, sind unabhängig.

Bürger, die verschuldet sind, sind abhängig. Je mehr Menschen Kredite aufnehmen, desto mehr hat die Finanzindustrie durch Sicherheiten Zugriff auf die Besitztümer der Bürger. Durch die schrittweise Reduzierung des Bargeldes werden die Bürger in ihrem Finanzgebaren durchsichtiger und vom Finanzsystem abhängiger.

Viertens: Der Angriff auf öffentliche Güter

International angestrebte Abkommen wie TiSA werden Schritt für Schritt dafür sorgen, dass öffentliche Strukturen privatisiert werden. Dazu gehören Teile des Gesundheitssystems, der Sicherheit, der Bildung und des Schulsystems sowie der Infrastruktur. Das wäre an sich kein großes Problem, wenn die Privatisierung lokal erfolgte und die Bürger vor Ort Einflussmöglichkeiten behalten könnten. Doch wenn internationale Konzerne oder Organisationen die Trinkwasserversorgung oder das Schulsystem kontrollieren, verlieren die Bürger weitere Einflussmöglichkeiten.

Fünftens: Verhinderung freier Debatte und Meinungsbildung

Zum freien Bürgertum gehört die freie Meinungsbildung. Je mehr von oben durch den Staat und internationale Organisationen Propaganda verbreitet und alternative Medien durch Zensur beschränkt werden, desto mehr lassen sich die Menschenmassen nach den Partikular-Wünschen einer kleinen Minderheit lenken und leiten.

Allein die Tatsache, dass alle Parteien und politischen Richtungen, die nicht den globalistischen Zielen entsprechen, als »populistisch« abgetan und unliebsame Nachrichten durch Zensur bekämpft werden, zeigt auf, wie sehr eine Emanzipation des Bürgertums nicht erwünscht ist. Es wird erwartet, dass die Bürger nach dem vorgegebenen Zeitgeist tanzen.

So ist es derzeit schon. Das sieht man an der Flüchtlingskrise. Die Bürger/inen machen genau das, was Merkel und Brüssel will.

Die Frage, die sich stellt, lautet: Wie lange wird es dauern, bis die bürgerliche Mittelschicht in weiten Teilen Europas und Nordamerikas so weit zersetzt und entmachtet ist, dass sie sich wie ferngesteuert lenken und leiten lässt? Und was kann man dagegen tun?

Der massive Einsatz für Meinungsfreiheit, für regionale und nationale Unabhängigkeit, für basisdemokratische Institutionen und der Kampf gegen die Verschuldung können sicherlich dazu beitragen, das Bürgertum als breite und Politik bestimmende Mittelschicht zu retten.

Nur wenn das Volk im Sinne der bürgerlichen Zivilgesellschaft der Souverän bleibt, kann auch die Demokratie bestehen. Daher darf die Zivilgesellschaft auf keinen Fall weitere Teile ihrer Souveränität abgeben.

Die heutige „Demokratie“, in der angeblich Freiheit und Selbstbestimmung realisiert sein sollen, ist in Wahrheit eine Parteien-Oligarchie, in der wenige über die Anderen herrschen. Denn: „Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit.“ Das ist nur möglich mit Hilfe eines staatlichen Machtapparates, der von alter Zeit überkommen ist, und von einer kleinen Politikerkaste beherrscht wird, um alle Lebensbereiche zumj eigenen Vorteil zu reglementieren.

Macht unterdrückt und überwältigt den Willen anderer, um diese dem eigenen Willen zu unterwerfen und ihre Freiheit damit auszuschalten. In den Zeiten der Freiheit ist Macht reaktionär und mit Demokratie nicht zu vereinbaren. Sie bietet machtsüchtigen Psychopathen Gelegenheit, sich mit Gewaltorgien auszutoben. Damit haben wir es in den gegenwärtigen Ereignissen wieder überall zu tun. (Dies sich ganz klar zu machen ist wichtig, um gesellschaftsverändernde Wege der Befreiung finden zu können.)

Hier eine grundsätzliche Analyse und Betrachtung:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/…/der-staat-als-instr…/

Also mein Fazit : Deutschland und Europa werden immer mehr zu einer Diktatur, wo es nur den Eliten und deren Anhänger gut geht. Der Rest wird zu einem Sklaven und zur Sklaverei verdammt sein, wenn es so weiter geht.

Wann merkt die Gesellschaft endlich, dass Verbrecher regieren?

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